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Ein Projekt der UWG Suttorf

Das Gedächtnis des Dorfes

Digitale Ortschronik

Von der ersten urkundlichen Erwähnung als Sutdoref bis heute. Die Chronik gehört allen: Trag deine Fotos, Geschichten und Erinnerungen bei.

Sonnenuntergang am Suttorfer Bruch: Felder mit alter Eiche und Ruhebank
Sonnenuntergang am Suttorfer Bruch.

Zeitstrahl

  1. 1107–1128

    Erste urkundliche Erwähnung als Sutdoref

    Im Registrum Ecclesie Corbeiensis, verfasst unter Abt Erkenbert von Kloster Corvey, taucht der Ortsname zum ersten Mal auf. Das Register führt 19 Hufen als klösterlichen Besitz im „dominicali Sutdoref" auf — dem Herrenhof Suttorf.

    Quelle: Registrum Ecclesie Corbeiensis; nach kirchengemeindelexikon.de

  2. 1233

    Erster direkter Beleg für das Dorf

    Hermann Hodo überträgt dem Kloster Mariensee einen „curtem in Suttorpe" — einen Hof in Suttorf. Im Spätmittelalter gehört der Ort zum Herrschaftsgebiet der Grafen von Wölpe.

    Quelle: nach kirchengemeindelexikon.de

  3. 1432

    Zum Amt Neustadt am Rübenberge

    Suttorf kommt zum welfischen Teilfürstentum Calenberg und zählt fortan zum Amt Neustadt am Rübenberge (Vogtei Basse). Diese Zugehörigkeit besteht bis ins 19. Jahrhundert — unterbrochen nur vom Zwischenspiel als Teil des napoleonischen Königreichs Westphalen 1810 bis 1813/14.

  4. 1859–1872

    Das Steinkohlenbergwerk Friederike

    Bei Suttorf wird Steinkohle gefördert, um die Neustädter Eisenhütte zu versorgen. 1868 nimmt Carl Eduard Nehse die Förderung noch einmal auf, doch 1872 scheitert sie endgültig an den schlechten Wasserverhältnissen. Die Abbauhalden bleiben bis in die 1970er Jahre erhalten, ehe Suttorfer Bauern sie einebnen.

  5. 1974

    Eingemeindung nach Neustadt a. Rbge.

    Am 1. März verliert die bis dahin selbstständige Gemeinde Suttorf im Zuge der niedersächsischen Gebietsreform ihre politische Eigenständigkeit und wird als Ortsteil in die Stadt Neustadt am Rübenberge eingemeindet.

  6. 2026

    suttorf.net geht online

    Suttorf bekommt einen digitalen Dorfplatz: Kalender, Digitaler Gartenzaun, Ortschronik und ein Weg, Hinweise und Ideen einzureichen — gestartet von der UWG Suttorf zur Kommunalwahl 2026, offen für das ganze Dorf.

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